Lebendiges Zeugnis

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Ausgabe 01/2015: Glück

Liebe Leserinnen und Leser!

Zur Jahrtausendwende, als die Debatte um die sogenannte Spaßgesellschaft schon abebbte, hat der Freizeitforscher Horst Opaschowski behauptet, Spaß sei der neue Begriff für Glück. Sich frei fühlen, sorgenfrei, fröhlich und ausgelassen sein und persönliche Erfolgserlebnisse haben, dies alles würde heute Spaß meinen, was früher Glück genannt worden wäre.

Inzwischen ist Glück als Chiffre für gutes Leben, Wohlbefinden, tragende soziale Beziehungen, materiellen Wohlstand, erfüllende Arbeit etc. mit Macht zurückgekehrt. Neben den zahlreichen Versuchen, Glück empirisch auf die Spur zu kommen, gibt es im Internet beispielsweise ein interaktives Kunstprojekt, das sich „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ nennt und dazu beitragen will, das „Bruttosozialglück“ zu steigern und entsprechende politische Initiativen anregt.

Das vorliegende Heft versucht den unterschiedlichen Facetten des Themas Glück auf die Spur zu kommen und auch die ideologischen Anteile des Glücksstrebens nicht aus den Augen zu verlieren. An der Realisierung des Heftes hat Frau Marianne Brandl mitgewirkt. Herzlichen Dank.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich eine spannende Lektüre.

Ihr

Schriftleiter Prof. Dr. Hans Hobelsberger