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Ausgabe 01/2016: Die Familiensynode 2015

Liebe Leserinnen und Leser!

die Familiensynode im Herbst letzten Jahres sei gleichsam ein Doppelpunkt, auf den das wichtigste, nämlich das Apostolische Schreiben, folgen würde, so die Einschätzung des Synodenteilnehmers Bischof Dr. Franz-Josef Bode. Insofern ist es ein gewagtes Unterfangen, ein Heft zu einem „Doppelpunkt“ zu veröffentlichen, und das, glaubt man den Auguren, fast zeitgleich zur Veröffentlichung des Nachsynodalen Schreibens. Deshalb geht es in dem Heft auch nicht vorrangig um das Abschlussdokument, sondern es greift Themen auf, die mehr oder weniger intensiv dort angesprochen sind.

Doch, auch wenn der „Doppelpunkt“ nicht primär ist, ist er nicht unwichtig oder gar bedeutungslos, zumal er inhaltlich doch eine gewisse Konvergenz signalisiert. Gleichwohl scheint mir die Synode eine Bedeutung zu haben, die auf formaler und prozessualer Ebene liegt, wie die Befragung der Gläubigen, die Verständigung innerhalb der deutschen Sprachgruppe und ihr konstruktiver Beitrag zur Synode oder vorsichtige dezentrale Denkfiguren.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Ansätze in den zu erwartenden Auseinandersetzungen um das nachsynodale Schreiben – irgendjemand wird immer enttäuscht sein – nicht gänzlich verloren gehen.

Mit diesem Heft starten wir eine vierteilige Serie zur Vorbereitung auf das Reformationsgedenken resp. Reformationsjubiläum 2017. Die Beiträge betreut Dr. Stephan Mokry, Mitarbeiter im Projekt der Akademie des Bistums Magdeburg und der KEB im Land Sachsen-Anhalt e.V. „2017: Neu hinsehen – ein katholischer Blick auf Luther“.

Bei der Erstellung des Heftes hat Frau Miriam Dierenbach-Kläui mitgearbeitet. Beiden herzlichen Dank dafür.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wunsche ich eine spannende und anregende Lekture

Ihr

Schriftleiter Prof. Dr. Hans Hobelsberger