Lebendiges Zeugnis

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Ausgabe 04/2016: Erfahrung Gottes in der Welt

Liebe Leserinnen und Leser!

Von Alfred Delp stammt der Satz: „Die Welt ist Gottes voll“. Das ist keine empirische Feststellung, sondern Bekenntnis und Hoffnung zugleich – angesichts der Lebensgeschichte Delps umso eindrücklicher.

Die Frage, wie Gott in der Welt präsent ist, kann nicht empirisch beantwortet werden. Sie wird dadurch beantwortet, dass Menschen ihr Tun, ihr Erleben, ihre Erfahrungen an Gott rückbinden.

Die Theologie hält sich mit Aussagen über das handelnde Eingreifen Gottes in der Welt auffallend zurück. Über die Anwesenheit Gottes wir eher im Paradox gesprochen – anwesend in der Abwesenheit.

„Nichts vereint mehr mit Gott als eine Tat der Barmherzigkeit“, schreibt Papst Franziskus in der Botschaft zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung und verweist damit auf die so banale wie zentrale Erkenntnis, dass der Mensch gewordene Gott im Armen und Anderen da ist.

Bei der Erarbeitung dieses Heftes haben Frau Marianne Brandl, Prof’in Dr. Regina Radlbeck-Ossmann und Matthias Micheel mitgewirkt. Die letzte Folge zum Reformationsgedenken hat wiederum Dr. Stephan Mokry besorgt. Allen herzlichen Dank dafür. 

Mir bleibt, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine gute Festzeit der Menschwerdung der Barmherzigkeit Gottes zu wünschen – und wie immer eine anregende und spannende Lektüre.

Ihr

Schriftleiter Prof. Dr. Hans Hobelsberger