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Ausgabe 02/2016: Kirche in der Stadt

Liebe Leserinnen und Leser!

Kirche in der Stadt firmierte bisher meist unter dem Stichwort „City-Pastoral“. Damit werden ganz unterschiedliche kirchliche Einrichtungen und Maßnahmen bezeichnet, die jenseits der klassischen Gemeindepastoral pastorale Antworten auf die besondere soziale und kulturelle Situation der (Groß-)Stadtzentren („City“) suchen und versuchen. Die Idee war, Kirche in den Sozialformen der Innenstädte (meist Laden oder Café) zu präsentieren.

Kirche in der Stadt firmierte bisher meist unter dem Stichwort „City-Pastoral“. Damit werden ganz unterschiedliche kirchliche Einrichtungen und Maßnahmen bezeichnet, die jenseits der klassischen Gemeindepastoral pastorale Antworten auf die besondere soziale und kulturelle Situation der (Groß-)Stadtzentren („City“) suchen und versuchen. Die Idee war, Kirche in den Sozialformen der Innenstädte (meist Laden oder Café) zu präsentieren.

Der Blick hat sich geweitet. Die Frage lautet, wie kann die Kirche das Evangelium im urbanen Raum öffentlich kommunizieren und verwirklichen. Denn die „Probe auf die Modernitätstauglichkeit der Kirche wird in den Metropolen gemacht. Ihnen sind Strukturen der Öffentlichkeit und Kommunikation eigen, die sie auch von der (Stadt-)Kirche verlangen, soll es auf Dauer eine soziale Repräsentanz des Evangeliums geben“ (Hans-Joachim Höhn).

In diesem Zusammenhang empfiehlt Papst Franziskus in Evangelii gaudium „neuartige Räume für Gebet und Gemeinschaft zu erfinden, die für die Stadtbevölkerungen anziehender und bedeutungsvoller sind“, nicht um die Gegenwart Gottes „herzustellen“, sondern um seine Gegenwart zu entdecken und zu enthüllen.

Kirche in der Stadt heißt: Begegnung im Vorübergehen, sich Einlassen auf eine „kontemplative Sicht“ der Stadt, die Sehnsüchte der Menschen, die in der Stadt wohnen und die in die Stadt kommen, spirituell zu dechiffrieren und sich kompetent und kreativ in das soziale und kulturelle Leben der Stadt einzumischen.

Der zweite Teil der Serie zum Reformationsgedenken befasst sich mit den Einheitsbestrebungen in der neueren Kirchengeschichte. Betreut hat diesen Beitrag wiederum Dr. Stephan Mokry. Herzlichen Dank dafür.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich eine spannende und anregende Lekture

Ihr

Schriftleiter Prof. Dr. Hans Hobelsberger