Lebendiges Zeugnis

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Ausgabe 03/2016: Christliches Brauchtum

Liebe Leserinnen und Leser!

Brauchtum ist gemeinschaftliches Handeln, es kann integrieren und ausschließen, es sichert ldentität und durchdringt und durchbricht den Alltag.

Lebendiges Brauchtum lebt von der Spannung zwischen Überlieferung und Verankerung in der Gegenwart, zwischen kollektiver Vorprägung und Anpassung an veränderte Lebensstile. Ohne diese Spannung wird es zum Historienspektakel oder zur Folklore.

Christliches Brauchtum ist der Dialekt des geoffenbarten Wortes, es ist Gestalt des Glaubens in unterschiedlichen kulturellen Kontexten. Das Christentum hat im Laufe ihrer Erfolgsgeschichte viele Bräuche christlich rekonstruiert, heute erleben christliche Bräuche vielfach den umgekehrten Prozess, sie werden dekonstruiert.

Im Spannungsfeld von Wachhalten der Erinnerung an die christlichen Wurzeln und Anerkennung der popularkulturellen Bedeutung christlicher Bräuche liegt ihre pastorale Chance heute.

An der Realisierung des Heftes hat Niklas Wagner vom Bonifatiuswerk mitgewirkt. Herzlichen Dank dafür.

Der dritte Teil der Serie zum Reformationsgedenken befasst sich mit einer zentralen Programmidee Luthers, der Freiheit des Christenmenschen. Betreut hat auch diesen Beitrag wiederum Dr. Stephan Mokry. Herzlichen Dank dafür.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich spannende und anregende Lektüre

Ihr

Schriftleiter Prof. Dr. Hans Hobelsberger